… denn Träume werden wahr!

Letztens war ich in meinem Lieblingsladen für Künstlerbedarf, um mich ein wenig inspirieren zu lassen und fand ein wunderschönes Notizbuch, dass ich am liebsten sofort gekauft hätte. Da ich mich kenne und weiß, dass ich zwar gut darin bin, neue Notizbücher anzufangen, aber weniger, sie auch zu befüllen und zu „beenden“, habe ich erstmal überlegt, warum ich diesen Drang verspürte es zu kaufen. Und es ging eigentlich mehr um das Bild, das mich tief berührte. Darauf stand in bunten Farben:

Dream big – because dreams DO happen!

Die Worte ließen mein Herz höher schlagen, weil sie tief mit mir resonieren.

Den Großteil meines Lebens habe ich von meiner Herkunftsfamilie die Botschaft bekommen, dass meine Träume zu groß seien. Dass meine Vision von einer Welt, in der  wir das Andere/Anderssein wertschätzen, weil es uns andere Perspektiven und neue Möglichkeiten zeigt, in der jede Person für den ganz persönlichen und einzigartigen Beitrag zum großen Ganzen geschätzt wird und in der wir alle in der Lage sind, bewusst und voller Selbstvertrauen die Wellen des Lebens zu navigieren, aus Liebe und Vertrauen anstatt aus Angst, völlig utopisch war und nie Wirklichkeit werden würde. Dass ich wieder zurück auf die Erde kommen und realistisch sein solle.

Doch die Wahrheit ist: Es können keine außergewöhnlichen Dinge geschehen, wenn wir uns nicht erlauben, groß zu denken, groß zu träumen! Weder bei Erfindungen, noch im Business/Unternehmer*innentum oder im Coaching – das ist ein Grund, warum ich Soul-based Coaching so liebe, weil es alles einlädt, das sich zeigen möchte, egal wie unwahrscheinlich es für unseren logischen Verstand sein mag. Denn wenn wir den Traum schon im Keim ersticken, wie soll er denn auch wahr werden? Und ich weiß, dass vielleicht nicht jeder Traum real wird – doch was, wenn die Realität, die aus diesem Traum entsteht, sogar noch besser ist als der Traum selbst?

Daher gebe ich mir die Erlaubnis zu träumen – gibst du sie dir auch? Denn die Welt braucht unsere Träume. Alles, das wir um uns sehen, ist aus dem Traum entstanden, den mal jemand hatte. Egal ob es sich um unsere Handys handelt oder soziale Veränderung. Martin Luther King hatte einen Traum. Gandhi hatte einen Traum. Und es gibt tausende Beispiele von Menschen, die es leider nicht zu weltweiter Aufmerksamkeit gebracht haben. Aber sie hatten einen Traum. Viele von ihnen, wenn nicht alle, haben hören müssen, dass ihre Vorstellungskraft zu groß oder mit ihnen durchgegangen sei. Und trotzdem, der Glaube an ihren Traum gab ihnen die nötige Kraft auf ihn hinzuarbeiten und ihn Wahrheit werden zu lassen.

(Ich habe kürzlich die Mini-Serie „The Billion Dollar Code“ auf Netflix gesehen, welche total bestätigt, dass unsere Träume und Vorstellungskraft dringend nötig sind, falls du sie also noch nicht geschaut hast, ab zu Netflix ;-)!)

Am Ende habe ich das Notizbuch nicht gekauft, weil ich versuche keine Dinge zu kaufen, die ich nicht wirklich benötige. Aber ich habe ein Foto gemacht und ein Blatt weißen Karton gekauft und das Bild selbst gemalt – was sogar eine viel erfüllendere Erfahrung war :-). Möge es dich inspirieren und Mut machen ebenfalls größer zu träumen – denn die Welt braucht unsere Träume!