Samhain (sprich: ssa – ouin) ist eins der acht Jahreskreisfeste, die in ihrer Gesamtheit über das Jahr verteilt den Kreislauf des Lebens symbolisieren. In diesem Zyklus von Werden und Vergehen ist Samhain das abschließende dritte von drei Erntefesten und symbolisiert eine Zeit des Loslassens, der Innenschau und des Gedenkens an unsere Vorfahren.

Als das Christentum sich ausbreitete, wurden die Bräuche der Kelten und Germanen, die den Jahreskreis achteten, von christlichen Festen überlagert. So feiert man im (römisch-katholischen) Christentum zu dieser Zeit Allerheiligen (im Gedenken an alle Heiligen) und Allerseelen (im Gedenken an die Seelen, die im Fegefeuer gelandet sind).

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Wann wird Samhain gefeiert?

Da Samhain eines der Mondfeste im Jahreskreis ist, richteten sich die Feierlichkeiten früher nach dem Mond – manche Traditionen beziehen sich dabei auf die 11. Dunkelmondin (Neumond) des Jahres, andere auf die 11. Vollmondin, da den Kelten und Germanen die Vollmondin besonders heilig war. Beginn ist jedoch immer der Sonnenuntergang des Vorabends, da wir zuerst loslassen müssen, damit etwas Neues beginnen kann.

Heutzutage orientieren sich aber auch viele an unserem Sonnenkalender bzw. am christlichen Fest Allerheiligen, demnach wird Samhain zum Beispiel in Form von Halloween vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert.

Warum wird Samhain gefeiert?

Samhain ist das dritte und letzte von drei Erntefesten. Die Gaben der Natur sind nun eingefahren und es gilt sich auf den Winter vorzubereiten.
Früher wurden große Versammlungen abgehalten, bei denen viel gegessen und getrunken wurde. Die Menschen berieten gemeinsam, ob genug Vorräte für den Winter angelegt worden waren, welches Tier geschlachtet werden müsse, es wurden Ehen vereinbart, Gericht gesprochen und Gesetze gemacht.
Für die Kelten und Germanen war dies der Beginn eines neuen Jahres.

Außerdem, so heißt es, seien zu Samhain die Schleier zur Anderswelt dünner als üblich. Wir haben einen leichteren Zugang zu unseren Ahnen, aber auch zu unserem Unterbewusstsein und all den „Geistern und Dämonen“, die sich dort tummeln. Es beginnt also nun der Abstieg in unsere innere Dunkelheit, die wir sonst so gerne ausblenden.

Die Alte Weise (der archetypische Teil von uns, der unabhängig von unserem Alter tiefe Lebenserfahrung besitzt, der weise ist und mit dem großen Ganzen verbunden) lädt uns ein uns mit unseren Ahnen zu verbinden, den Menschen und Lehrer*innen zu gedenken, die vor uns kamen und einen besonderen Platz in unserem Leben oder in unserem Herzen einnehmen.

Wir sind eingeladen die Dunkelheit bewusst zu suchen und unsere Angst zu verlieren – vor den Schatten, die wir dort finden könnten, aber auch vor dem Vergehen selbst. Denn Vergehen/ Sterben/ Loslassen gehören zum Leben dazu und sind unumgänglich, wenn auch häufig unangenehm. Doch sie schaffen Raum für Neues, für eine ständige Weiter-Entwicklung, bei der wir entscheiden, welches „Päckchen“ wir nicht länger tragen wollen!

Die Zeitqualität

Die Natur zieht sich nun vollends zurück und bereitet sich auf die Winterruhe vor. Die Tage werden merklich kürzer und kälter, Bäume und Pflanzen ziehen ihren Lebenssaft nach innen in die Wurzeln zurück, Tiere bereiten sich auf den Winterschlaf vor, Zugvögel ziehen gen Süden.

Doch auch wenn es äußerlich so aussieht als sterbe die Natur – dies ist nicht das Ende! Denn vor unseren Augen verborgen gehen Prozesse in der Dunkelheit des Untergrunds weiter.

Mutter Erde nimmt die sterbenden Überreste wieder in ihren Leib auf, es beginnt ein Zersetzen und Kompostieren, ein Aussortieren und Recyclen, sodass im Frühjahr wieder neue Nährstoffe für einen neuen Zyklus bereitstehen.

Für uns ist zu Samhain die Zeit gekommen, unseren Blick nach innen zu richten, unser Leben zu überdenken und zu schauen, welche Aspekte nicht so laufen, wie wir uns das wünschen. Welche Glaubenssätze oder Verhaltensmuster können wir loslassen, die uns nicht glücklich machen? Gibt es materielle Dinge, die wir aussortieren möchten? Welche Beziehungen haben vielleicht zu einem Ende gefunden und dürfen nun losgelassen werden?

Dieser Prozess ist vergleichbar mit dem der Menstruation oder der Dunkelmondin, wenn du nicht menstruierst: Es wird auf allen Ebenen (physisch, emotional, psychisch und spirituell) ausgeschieden, was nicht länger benötigt wird, um Raum zu schaffen für neue Möglichkeiten. Und das Beste: Wir müssen nichts aktiv dazutun!

Obwohl das für uns Menschen oftmals genau das Schwierigste ist – abwarten und uns in Geduld üben ;-) Wir dürfen/müssen darauf vertrauen, dass die Natur, sowohl im Außen als auch im Innen in unserem Körper, genau weiß, was sie tut. Und dass alles Wachstum in der Dunkelheit beginnt!

Wie kannst du die Zeitqualität ehren?

Du kannst diese Zeitqualität mit kleinen Ritualen oder einfach besonderen Momenten in deinem Alltag würdigen:

  • Im Alltag: Koche Eintöpfe mit buntem Herbstgemüse, halte eine kleine Teezeremonie ab, nimm dir Zeit für dich, schau dass du ausreichend Schlaf bekommst, kuschle dich in warme Decken oder nimm ein Schaumbad.
  • Mit Feuer: Die transformative Kraft des Feuers hellt das Gemüt auf und hat reinigende und schützende Eigenschaften, daher zünde Kerzen, den Kamin oder eine Feuerschale an und bitte das Feuer, alles zu verbrennen, was dich beschwert.
  • Genieße die Natur: Die Blätter verfärben sich und fallen, die Natur zieht sich zurück, letzte Spätsommertage und erste Herbststürme zeigen sich – wie wäre es mit einem Spaziergang im Nebel oder einem Bad in der noch warmen Wintersonne, um dich auf den Winter vorzubereiten?
  • Traurige und melancholische Gedanken erlauben: Es mag sich offensichtlich anhören, aber zum Vergehen gehören Gefühle wie Traurigkeit, Melancholie, Angst und vielleicht sogar Wut dazu. Erlaube dir zu stöhnen und zu seufzen und die Schultern hängen zu lassen, wenn dir danach ist!
  • Gedenke den Ahnen: Egal, ob es sich um Blutsverwandte oder spirituelle Ahnen handelt, nimm dir ein paar Momente Zeit, um denen zu gedenken, die vor dir auf dieser Erde gewandelt sind. Zum Beispiel kannst du ein Bild oder Foto deiner Ahnen auf deinen Herbstaltar stellen.

Die Bedeutung von Samhain

Samhain ist eine Zeit des Loslassens, sowie der Innenschau und Transformation, damit ein neuer Zyklus beginnen kann.

Loslassen & Beenden

Die Natur geht mit gutem Beispiel voran und erinnert uns daran, dass konstantes, immerwährendes Wachstum eine Illusion ist. Wie alles in der Natur – und wir sind nun mal ein Teil der Natur – ist auch Wachstum zyklisch. Und es braucht Phasen des Rückzugs, der Reflexion und des bewussten Loslassens, damit nachhaltiges Wachsen möglich ist.

Daher ist dies eine Zeit, um Bilanz zu ziehen und Altes gehen zu lassen, denn nur durch dieses Loslassen entsteht Raum für Neues.

Ich glaube, dass uns dieser Teil des Lebens deswegen oft so schwerfällt, weil wir in einer Gesellschaft leben, die den Tod selbst „zu Tode schweigt“. Denn eigentlich erleben wir jedes Mal einen Tod, wenn wir eine Veränderung erleben – ein Teil von uns stirbt, damit eine neue Version von uns geboren werden kann.
Doch Veränderung bedeutet nicht immer auch, dass wir gleich unser ganzes Leben umkrempeln müssen. Manchmal reichen schon ein paar kleine Anpassungen, und schon können wir den Übergang ganz alleine meistern.

Das Wichtige ist, dass wir uns erlauben, die ganze Bandbreite der aufkommenden Emotionen zu spüren. Es können und dürfen gleichzeitig Trauer, Wut und Dankbarkeit da sein. Oder Freude. Wenn wir während dieser Veränderung liebevoll mit uns umgehen, lernen wir, welche Medizin das bewusste Abschließen für uns bereithält.

(Ich habe dazu ein unglaublich inspirierendes Gespräch mit meiner Gästin, Death Dominatrix Brionna Ned gehabt. Es ist zwar auf Englisch, aber du kannst es dir HIER anschauen.)

Dunkelheit, Innenschau & Transformation

Die dunkle Jahreshälfte hat bereits zur Herbst-Tagundnachtgleiche begonnen und die Dunkelheit nimmt von Tag zu Tag spürbar zu. Sie lädt uns ein, nach innen zu schauen, auf die Stärken und Ressourcen, die wir in uns tragen und auch auf die Bereiche in unserem Leben, in denen wir nicht so glücklich sind.

Was ist in diesem Jahr geschehen, wer oder was ist in unser Leben getreten oder aus ihm gegangen? Wo und wie haben wir uns weiterentwickelt und welche Bereiche in unserem Leben dürfen sich nun verändern, damit sie dieser neuen Version von uns gerecht werden?

Wir sind eingeladen, es still werden zu lassen – in uns und um uns herum –, damit wir unsere innere Stimme besser hören und unser inneres Licht besser sehen. So wie die Sterne besser zu sehen sind, wenn es um uns dunkel ist.

Darauf vertrauend, dass unser System aus Körper, Herz, Verstand und Seele genau weiß, was es jetzt loslassen und kompostieren darf, damit wir im neuen Jahr mit gestärkten Wurzeln weiter wachsen können.

Den Vorfahren gedenken

In indigenen Kulturen und vielen Ländern im südostasiatischen Raum ist die Verehrung der Ahnen ein ganz natürlicher Bestandteil des täglichen Lebens. Die Verstorbenen gehören ebenso zur Familie, wie die Lebenden, da ihr Blut in uns weiterfließt. (Zugegeben, in manchen Kulturen geht es darum, die Ahnen um Schutz zu bitten, in anderen darum, kein Unglück über die Familie zu bringen…)

Glaub mir, ich kann verstehen, dass es je nach Familiengeschichte schwierig sein kann, Dankbarkeit für die zu empfinden, die vor uns kamen. Beide meiner Familienstränge sind geprägt von dysfunktionalen Beziehungen und von emotional-unreifem, bis hin zu emotional-missbräuchlichem Verhalten.

Und trotzdem habe ich meinen Frieden mit ihnen geschlossen. Denn ich bin fest davon überzeugt, dass jeder Mensch zu jeder Zeit sein Bestes gibt – unabhängig davon, ob das für das Gegenüber auch im Interesse des Gegenübers liegt. Manche Menschen sind empathischer und können sich leichter auf ihre Gegenüber einstellen, um eine Win-Win-Situation schaffen. Manche haben nie vorgelebt bekommen, wie eine gesunde Beziehung aussehen kann, und wurden selbst emotional (oder physisch) misshandelt. Das stellt keine Entschuldigung für das Verhalten dar, aber es ist zumindest eine Erklärung, die es mir leichter macht, Mitgefühl für sie zu empfinden und meinen Frieden mit ihnen zu schließen.

Und darüber hinaus gibt es noch die Ahnen, die nicht zu unserer Blutlinie gehören. Menschen außerhalb unserer Familie, die uns durch einen Teil unseres Lebens begleitet haben, spirituelle Lehrer*innen, Menschen, die uns mit ihrer Botschaft inspirieren, obwohl sie längst tot sind.

Zu Samhain ist nun der Schleier zur Anderswelt dünner als gewöhnlich, sodass wir leichter mit ihnen allen in Kontakt treten können. Zum Beispiel durch einen kleinen Altar, mit Bild oder ohne, mit einer Kerze und etwas frischem Obst, Tee oder Süßigkeiten, damit sie sich während ihres Besuchs daran bedienen können ;-).

Samhain im Kreislauf des Lebens

Die Weisheit der einzelnen Jahreskreisfeste kannst du auch immer auf die größeren Lebenszyklen anwenden, die wir als Menschen durchlaufen – kein Wunder, da sie ja den Kreislauf des Lebens widerspiegeln.

Samhain steht dabei symbolisch für die Zeit ab ca. 70 Jahren bis zum (physischen) Tod. Es ist die Zeit des Alters und der damit verbundenen Weisheit, denn Wissen kombiniert mit Lebenserfahrung bringt Weisheit hervor.

Wir lernen etwas (z.B. Wissen durch Bücher oder andere Menschen), wenden das in unserem Leben an und gewinnen aus dem Gelernten ein tieferes Verständnis für uns selbst und für Zusammenhänge in Natur, Leben, Gesellschaft etc. So wissen wir für die Zukunft, was für uns in bestimmten Situationen gut funktioniert und was nicht und können ggf. auch anderen beratend zur Seite stehen.

Die Geschwindigkeit des Lebens verlangsamt sich in diesem Alter, u.a. weil der Körper nicht mehr so mitmacht, wie man es gewohnt ist und der eigene Tod wird immer präsenter. Vielleicht entdeckt man aber auch einen neuen Sinn im Großelterndasein und freut sich, von der jungen Generation zu lernen.

Das erfordert allerdings eine gewisse Offenheit, die in diesem Alter leider oftmals verloren geht. Vielleicht, weil unser System generell Angst vor Neuem hat und lieber an alten Gewohnheiten festhängt (unser Gehirn ist besorgt, dass dieses Neue Gefahr bedeuten könnte). Vielleicht, weil die Energie und Sorglosigkeit der Jugend einem vor Augen führen, dass der eigene Körper eben nicht mehr so fit ist. Und vielleicht auch aus der Ansicht, dass die Jugend zu unvernünftig ist, um von ihr etwas lernen zu können, und der gleichzeitigen Angst, selbst als „alt und senil“ abgetan zu werden.

Ich finde das persönlich sehr schade, da ich davon überzeugt bin, dass jeder Mensch von jedem anderen Menschen lernen kann – besonders über sich selbst ;-) Und ich bin bemüht in den Räumen, die ich halte, verschiedene Altersstufen mit ihrer jeweiligen Weisheit einzubeziehen.

Wie kannst du Samhain feiern?

Da es zu Samhain um den Rückzug ins Innere geht, drehen sich die Rituale dieser Zeit um Dunkelheit, Innenschau und Verbindung zu deinen Wurzeln.

Persönliche Rituale

  • Die Dunkelheit einladen: Nimm dir etwas Zeit, um dich mit der Dunkelheit anzufreunden. Schalter alle Lichter aus, lösche die Kerzen und setz dich hin. Nimm die Dunkelheit wahr. Atme. Erlaube der Dunkelheit, in dich hineinzufließen, sich in dir auszubreiten. Nimm wahr, welche Emotionen und Gedanken in dir aufkommen. Lasse sie da sein – wo befinden sie sich, wo spürst du sie? Haben sie eine Größe, eine Form, bewegen sie sich?
    Erlaube der Dunkelheit, sie zu transformieren und zu heilen.
  • Die violette Flamme der Transformation: Stell dir vor oder spüre, wie du dich in die violette Flamme der Transformation stellst und sie alles Veraltete und Belastende in dir verbrennt (du musst gar nicht genau wissen, was es ist), sodass du frisch gestärkt einen neuen Zyklus beginnen kannst
  • Jahresbilanz ziehen: Schnapp dir Zettel und Stift, vielleicht eine Decke und ein Heißgetränk und lass das Jahr an dir vorüberziehen:
    > Was lief gut in diesem Jahr, was weniger?
    > Habe ich im Rhythmus der Natur und meines Körpers gelebt?
    > Wer oder was ist in mein Leben gekommen und was möchte ich davon (bei)behalten?
    > Was ist zu einem Abschluss gekommen und wovon darf ich mich verabschieden (z.B. Gewohnheiten, Lebensumstände, Menschen)?
    > Was brachte Schmerz und will ich nun loslassen?
  • Samen fürs nächste Jahr: (z.B. in Kombination mit dem vorigen Ritual) Sinniere über die folgenden Fragen:
    > Welche Wünsche habe ich für das nächste Jahr?
    > Was möchte ich in den einzelnen Bereichen meines Lebens leben, welche Veränderungen möchte ich sehen?
    > Wie möchte ich mich im nächsten Jahr (in den verschiedenen Bereichen) fühlen?
    Lass diese Überlegungen die Grundlage für das „Ritual der 13 Wünsche“ zu den Rauhnächten sein und überlege, was du für das kommende Jahr metaphorisch säen willst.
  • Reise zu den Ahnen: Nimm ein paar tiefe Atemzüge und verbinde dich mit deinem Körper im Hier und Jetzt. Dann spüre deine Mutter/dein eines Elternteil hinter deiner linken Schulter und deinen Vater/dein anderes Elternteil hinter deiner rechten Schulter. Nimm wahr, wie sie stehen, in welcher Entfernung, was sie tun und was dabei in dir aufkommt.
    Dann spüre die Mutter deiner Mutter hinter ihrer linken Schulter und ihren Vater hinter ihrer rechten Schulter. Gleichsam die Mutter deines Vaters hinter seiner linken Schulter und seinen Vater hinter seiner rechten Schulter. Nimm wieder wahr, wie sie stehen, was sie tun, was in dir dabei aufkommt.
    Spüre die nächste Generation von 8 Menschen dahinter stehen, dann die 16 Menschen dahinter und so weiter. Je nachdem, ob du sie kennst oder nicht, kannst du auch einfach in die Energie spüren, die sie ausstrahlen.
    So viele Menschen haben dazu beigetragen, dass du heute auf dieser Erde wandelst. Wenn du magst, gehe in Gedanken zu einer der Personen hin und beginne ein Gespräch. Stelle Fragen, erzähle ihr etwas oder lausche, was sie dir sagen möchte.
    Beende diese Reise, wenn sie sich für dich vollendet anfühlt.

Rituale mit anderen

  • Feuerritual: Trefft euch gemeinsam am Feuer (Lagerfeuer, Feuerschale), am Kamin oder zündet Kerzen an. Sprecht reihum eure Sorgen ins Feuer, alles, was ihr nicht mit ins neue Jahr nehmen wollt. Wenn Trauer oder Traurigkeit aufkommen, Melancholie oder ein Festhalten-Wollen an der Vergangenheit, dann erlaubt diesen Gefühlen da zu sein und bittet das Feuer, sie zu transformieren, um Raum für einen neuen Anfang zu ermöglichen.
  • Gemeinsame Erinnerungen: Trefft euch im Kreis der Familie oder im Kreis mit Freunden und sprecht über die Herzensmenschen, die nicht mehr unter uns weilen. Ihr physischer Körper mag zur Erde zurückgekehrt sein, aber in unseren Herzen leben sie durch die Kraft unserer Erinnerungen weiter.

Hast du Fragen oder kennst noch weitere Bräuche oder Rituale, die du gerne zu Samhain feierst? Schreib mir, ich freue mich immer über neue Anregungen!

Möchtest du dich wieder mehr mit dem Kreislauf des Lebens verbinden und mit dem Rhythmus, der Monat für Monat durch deine Adern fließt? Ich verschicke wöchentlich persönliche (elektronische) Briefe, die dich unterstützen, dich wieder an das Wissen zu erinnern, das bereits in deinen Knochen steckt.

Es ist Zeit unser Leben wieder in die eigene Hand zu nehmen und der Weisheit unseres Körpers zu vertrauen, um uns kraftvoll durch das Auf und Ab des Lebens zu leiten!

Wenn du den Ruf spürst, melde dich für meine Seelenpost an:

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